Medien

Die Position der Linken hinsichtlich der Medienpolitik wird vom Grundsatz des “dienenden Charakters” der Medien bestimmt. Sie ist eng verbunden mit dem Recht auf eine umfassende und objektive Information der Menschen, die sich weder von wirtschaftlichen noch politischen Interessen leiten lässt.
Dazu gehören Medienvielfalt, eine kritische Öffentlichkeit sowie die Sicherung eines freien Zugangs zu den Medien insbesondere auch zum Internet für alle Bevölkerungsschichten.
In der Digitalisierung der Medienlandschaft sieht die Linke sowohl eine große Herausforderung als auch die Möglichkeit einer aktiven Ausübung der Medienfreiheit, die Erweiterung der Kommunikationsfreiheit sowie die Durchsetzung der Freiheit des Wissens.
Offene Systeme im Internet stehen als Plattform für eine freie Selbstorganisation zur Verfügung und schaffen die Möglichkeit, sich Konzernzwängen und der Meinungsmacht zu entziehen.
Nach dem Willen der Linken soll einer Monopolisierung im Medienbereich durch eine schärfere Kartellgesetzgebung entgegengewirkt werden.
Die Medienpolitik der Linken setzt auf die Wahrung von Pressefreiheit, ihre Stärkung in den Redaktionen der Medienkonzerne sowie die Erhaltung und Förderung einer hohen Pressevielfalt.
Sie orientiert sich an der Herausbildung der Trägervielfalt von kulturellen Produktionen und der Schaffung unabhängiger Verlage, Agenturen und Studios.
Zu den Maximen der Medienpolitik der Linken gehören Transparenz, Partizipation und Chancengleichheit, die dargestellt werden als Information über interessengeleitete Motivationen von Politik und Wirtschaft, die Beteiligung der Gesellschaft an den Mechanismen der digitalen Kommunikation und die Schaffung einer entsprechenden technologischen Infrastruktur, die einer Grundversorgung gleichkommt.